Insider: BaFin will Deutsche Bank im Russland-Fall nur Auflagen erteilen
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Die Deutsche Bank muss nach Medieninformationen bei der Prüfung von Geldwäsche-Vorwürfen in Russland keine Geldbuße der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) befürchten. Die Untersuchungen liefen zwar noch, hieß es, es zeichne sich aber ab, dass zumindest in Deutschland keine Geldstrafe verhängt werde. Den Berichten zufolge will sich die Aufsichtsbehörde darauf beschränken, dem deutschen Branchenprimus Auflagen für ein besseres Risikomanagement zu erteilen, denn erst durch eine unzureichende Beaufsichtigung ihrer Plattformen seien dubiose Geschäfte möglich geworden. Sprecher der BaFin und der Deutschen Bank lehnten einen Kommentar ab. Das Geldhaus soll reichen russischen Staatsbürgern, darunter Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin, geholfen haben, Vermögenswerte ins Ausland zu schaffen – das wäre ein Verstoß gegen die Sanktionen des Westens. |
Steuer-CDs: Verwendung illegal beschaffter Bankdaten rechtens
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Deutsche Steuerfahnder dürfen Durchsuchungen auf illegal beschaffte Bankdaten stützen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied heute in Straßburg in einem Fall aus dem Jahr 2008, dass die Verwendung solcher Daten nicht gegen das Recht auf Schutz der Privatsphäre verstoßen habe. Geklagt hatte ein deutsches Ehepaar, dessen Wohnung durchsucht worden war, weil der Verdacht bestand, dass sie 100.000 Euro Steuern hinterzogen hatten. Die Durchsuchung basierte auf einer illegal kopierten Steuer-CD, die der Bundesnachrichtendienst aus Liechtenstein gekauft hatte.
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EZB will Ausmaß geldpolitischer Unterstützung aufrechterhalten
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Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat bei seinen geldpolitischen Beratungen am 8. September betont, an seiner lockeren Geldpolitik festzuhalten. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Sitzungsprotokoll hervorgeht, ist die EZB mit der Inflationsentwicklung weiterhin unzufrieden. Die zuständigen Expertengruppen wurden beauftragt, Änderungsvorschläge für die Parameter des Anleihekaufprogramms zu machen.
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Concardis steht zum Verkauf
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Der deutsche Zahlungsdienstleister Concardis soll Insidern zufolge veräußert werden. Die deutschen Banken hätten mit dem Verkaufsprozess für das Unternehmen begonnen. Das Unternehmen wickelt Zahlungen mit Visa- und MasterCard-Kreditkarten ab – im vergangenen Jahr waren es mehr als 360 Millionen Transaktionen mit einem Umsatz von 38,3 Milliarden Euro. Sparkassen und Privatbanken halten jeweils knapp 40 Prozent an Concardis, die Genossenschaftsbanken sind mit knapp 20 Prozent beteiligt. Als Kaufinteressenten gelten unter anderem Worldpay und Wirecard. |
UniCredit erhält Milliarden-Angebote für Pioneer-Tochter
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Die italienische Großbank UniCredit hat Medieninformationen zufolge für seine Vermögensverwaltungstochter Pioneer eine überraschend hohe Offerte erhalten. Der französische Vermögensverwalter Amundi habe mehr als vier Milliarden Euro geboten. Die Poste Italiane prüfe nun, das bisherige Angebot des von ihr geführten Konsortiums von rund drei Milliarden Euro nachzubessern. Daneben sollen auch noch die australische Investmentbank Macquarie und die britische Finanzgruppe Aberdeen Asset Management Interesse haben.
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Große Zustimmung der Gläubiger im Heta-Fall
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Rund 94,8 Prozent der Gläubiger, und damit deutlich mehr als die erforderlichen zwei Drittel, haben bislang dem Angebot zum Rückkauf der vorrangigen Heta-Anleihen zugestimmt. Am kommenden Freitag endet die Frist zur Rückgabe der Papiere der insolventen Bank Hypo Alpe Adria. Gläubiger erhalten im Zuge dessen bis zu 90 Prozent ihrer ursprünglichen Forderung. Ein erstes Angebot des Bundeslands Kärnten hatte nicht die Mehrheit der Anleiheeigner gefunden. |
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Credit Suisse muss Millionenbuße an SEC zahlen
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Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat der Schweizer Großbank Credit Suisse eine Geldbuße von 90 Millionen Dollar (80,3 Millionen Euro) auferlegt, weil das Geldhaus den Zufluss von Nettoneugeldern im Private Banking in ihrer Ergebnisdarstellung aufgebläht hatte. Die SEC erklärte, das Geldhaus habe "irreführende" Angaben zum Nettoneugeld gemacht und die eigenen Leitlinien nur bedingt eingehalten.
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Studie: Schweizer Privatbanken brauchen radikalen Wandel
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Den Privatbanken in der Schweiz ist es einer Studie zufolge noch nicht gelungen, ihre Geschäftsmodelle an das neue Umfeld der erhöhten Transparenz und strengerer Regulierungsanforderungen anzupassen. Die Branche brauche dringend einen radikalen Wandel, wenn sich die Lage nicht weiter zuspitzen soll, heißt es in dem Bericht, den die KPMG Schweiz gemeinsam mit der Universität St. Gallen verfasst hat. Darin wurden die Rentabilität und Effizienz von 87 Privatbanken in der Schweiz verglichen.
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Griechenland will Anfang 2017 wieder an den Kapitalmarkt
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Griechenlands Notenbank hegt ehrgeizige Pläne für die Rückkehr an den Kapitalmarkt. Der stellvertretende Zentralbankchef Yannis Mourmouras sprach heute vom ersten Quartal 2017. Dafür müssten allerdings mehrere Voraussetzungen erfüllt sein, sagte er. Für das hoch verschuldete Land läuft derzeit das dritte Hilfsprogramm im Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro. Im Gegenzug muss die Regierung strenge Reformauflagen umsetzen. |
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Fed-Vize Fischer: Geldpolitik kein Allheilmittel
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Der Vizechef der US-Notenbank Fed, Stanley Fischer, sieht die Politik bei der Belebung der Wirtschaft gefordert. Geldpolitik sei kein Allheilmittel, sagte er in New York. "Eine Kombination aus verbesserter öffentlicher Infrastruktur, besserer Bildung, mehr Anreizen für private Investitionen und einer effektiveren Regulierung dürfte schnelleres Wachstum fördern." |
Finnlands Notenbankchef Liikanen verteidigt EZB-Politik
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Der Chef der finnischen Notenbank Suomen Pankki, Erkki Liikanen, hat die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verteidigt. Der akkomodierende Kurs der Geldpolitik solle die Konjunktur stimulieren und die Inflation anschieben, sagte er heute. Vor diesem Hintergrund seien die niedrigen Zinsen und der Einsatz unkonventioneller geldpolitischer Schritte notwendig. |
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EU-Kommissarin Vestager: Prüfung der Börsenfusion unabhängig vom Brexit
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EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat unterstrichen, dass bei der Prüfung der geplanten Fusion der Deutschen Börse mit der London Stock Exchange (LSE) durch die EU mögliche Brexit-Folgen keine Rolle spielen. "Es wäre nicht seriös, den Brexit zu berücksichtigen", sagte sie in einem Interview. Schließlich hätten die Verhandlungen über den britischen EU-Austritt bislang nicht einmal begonnen. |
Nobelpreisträger Stiglitz rechnet mit Zerfall der Eurozone
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Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz hat sich kritisch zur Zukunft des Euroraums geäußert. "Es wird in zehn Jahren noch eine Eurozone geben, aber die Frage ist, wie sie aussehen wird. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie immer noch 19 Mitglieder haben wird", sagt er in einem Interview. In der EU würden Entscheidungen zu langsam getroffen. Nötig seien tiefgreifende Reformen wie die Schaffung einer Bankenunion oder einer gemeinsamen Einlagensicherung. Er rechne aber nicht mehr damit, dass Europas Politik die wankende Währungsunion langfristig retten könne.
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Das gehört sich so – oder doch nicht?
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Dass der Händedruck weder einem toten Fisch noch einer Müllpresse gleichen sollte, weiß wohl jeder. Und dass man seinem Gegenüber dabei in die Augen schaut, sollte auch jedem klar sein. Doch es gibt noch weitaus mehr Regeln für ein gutes Benehmen. Wo begleicht man eine Rechnung im Restaurant? Wann darf man die Hände in die Hosentaschen stecken? Was bedeutet gekreuztes Besteck auf dem Teller? Wer stellt sich wem zuerst vor? Und wie redet man ein Ehepaar korrekt im Brief an? Über diese und weitere Benimmfragen können Sie hier nachgrübeln: |
Die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington beginnt (bis 9.10.). In Berlin stellt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die Konjunkturprognose der Bundesregierung vor.
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Auf Ärger reagieren – aber nicht per Mail
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Konflikte mit Kunden, Chefs und Kollegen gibt es zum Glück nicht jeden Tag. Kritik, unangenehme Infos oder negative Rückmeldungen werden aber oftmals nicht mehr persönlich besprochen, sondern immer häufiger über E-Mails, per SMS oder in Chat Rooms. Wer sich darüber ärgert, ist versucht, darauf rasch und auf dem gleichen Weg zu antworten. Doch das kann neue Schwierigkeiten aufwerfen oder schnell zur Eskalation führen. "Konflikte, mit denen man im Jobkontext zu tun hat, sollten nicht schriftlich gelöst werden", rät Karriereberaterin Svenja Hofert. Wie Sie reagieren sollten, lesen Sie hier: |
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