Hufeld: Basel-IV-Pläne aus deutscher Sicht nicht akzeptabel
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Die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht geplante globale Einführung schärferer Kapitalvorschriften für Banken (Basel IV) könnte vor dem Aus stehen. Das sagte Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), bei einer Diskussion in Frankfurt. "Wir sind nicht über den Berg. Aus deutscher Sicht ist das bisher nicht akzeptabel", betonte er. Denn nach den derzeitigen Entwürfen müssten deutsche und französische Geldhäuser wesentlich mehr Kapital als bisher vorhalten. Eigentlich sollen die neuen Regeln bis Ende des Monats fertig sein. Ein Streitpunkt ist die Frage, ob Kreditinstitute auch weiterhin mit internen Modellen ihre Risiken und damit ihren Kapitalbedarf selbst errechnen dürfen. Vor allem die USA sind bislang dagegen. Hufeld hatte das Thema bereits gestern mit den Vorstandschefs der größten deutschen Geldhäuser besprochen. "Wir versuchen, einen globalen Standard zu entwickeln. Aber wenn Teilbereiche der Branche damit eliminiert würden, ist das nicht zustimmungsfähig", sagte der BaFin-Chef. Zudem warnte er vor einem Ende des Grundsatzes, den Kapitalbedarf der Banken an den Risiken in ihren Bilanzen auszurichten. "Sonst würden die Bankbilanzen in kurzer Zeit mit Risiken vollgeladen." In den USA hingegen setzen viele Experten auf eine Verschuldungsquote (Leverage Ratio). Dabei ist allein die Bilanzsumme die Bemessungsgrundlage für die Eigenkapitaldecke. Laut Hufeld tauge die Leverage Ratio nur als zusätzliche Obergrenze für die Verschuldung.
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Analysten: Umbau belastet Commerzbank-Ergebnis
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Nach Schätzungen von Analysten wird die Commerzbank für das dritte Quartal dieses Jahres einen Nettoverlust von knapp 500 Millionen Euro vermelden. Grund dafür sei der geplante Umbau des Geldhauses. Das Institut hatte bereits angekündigt, 700 Millionen Euro dafür abzuschreiben. Deutschlands zweitgrößte Bank wird ihre Geschäftszahlen am kommenden Freitag vorstellen.
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Comdirect mit deutlichem Gewinnrückgang
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Die Commerzbank-Tochter Comdirect hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Gewinnrückgang um fast 30 Prozent verbucht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank er auf 13,6 Millionen Euro. Die niedrigen Zinsen und ein schwacher Börsenhandel wurden dafür verantwortlich gemacht. Für das Gesamtjahr erwartet das Geldhaus dennoch einen Vorsteuergewinn von mehr als 110 Millionen Euro. Aufgrund eines Sondereffekts lag dieser nach neun Monaten bereits bei 107 Millionen Euro. |
Paydirekt setzt aufs Weihnachtsgeschäft
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Der heute vor einem Jahr gestartete Online-Bezahldienst der deutschen Banken und Sparkassen, Paydirekt, will in diesem Jahr besonders von den Umsätzen vor den Festtagen profitieren. "Im Weihnachtsgeschäft wollen wir ein bedeutsamer Anbieter sein", kündigte Paydirekt-Geschäftsführer Niklas Bartelt an. Zurzeit hat der deutsche Anbieter 750.000 Kunden, die bei 300 Händlern einkaufen können.
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Wirtschaftsweise fordern Ende der Anleihekäufe
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Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) hat in seinem heute vorgestellten Jahresgutachten einen Stopp des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) gefordert. Zwar habe die EZB mit den außergewöhnlich expansiven Maßnahmen wesentlich zum konjunkturellen Aufschwung im Euro-Raum beigetragen, hieß es in der Expertise. "Das Ausmaß der Lockerung ist aber angesichts der wirtschaftlichen Erholung nicht mehr angemessen." Die Geldpolitik gefährde zunehmend die Finanzmarktstabilität. |
Gedankenspiele zu Landesbanken-Fusionen
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Nach der vollständigen Übernahme der Bremer Landesbank (BLB) durch die Nord/LB hat es Stimmen für weitere Zusammenschlüsse im Landesbankensektor gegeben. "Eine stärkere Zentralisierung wäre wünschenswert", sagte Roger Schneider, Analyst bei der Ratingagentur Fitch. Einschränkend fügte er aber hinzu: "Ich halte das für schwer realisierbar. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass man BayernLB und LBBW zu einer großen Süd-Landesbank zusammenbringt." Bereits im Sommer hatte der Präsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe, Rolf Gerlach, gefordert: "Sparkassen brauchen ein Spitzeninstitut." |
Umfrage: Viele Kunden nutzen FinTech-Angebote
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Rund 75 Prozent aller Bankkunden in China und Indien nutzen Dienstleistungen und Produkte von FinTech-Unternehmen. Weltweit sind es 50 Prozent, von denen allerdings nur 23,6 Prozent der Kunden diesen Anbietern vertrauen. Das ergab eine internationale Umfrage unter 8.000 Kunden in 15 Ländern für den heute veröffentlichten World FinTech Report (WFTR) von Capgemini und LinkedIn. Finanzinstitute stellen sich darauf ein: 60 Prozent entwickeln eigene digitale Angebote, ebenso viele Häuser kooperieren mit FinTech-Unternehmen.
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Bezahldienst Square steigert Umsatz um ein Drittel
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Der amerikanische Bezahldienstanbieter Square hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Umsatz in Höhe von 439 Millionen Dollar (395,6 Millionen Euro) erzielt. Das entspricht einem Anstieg um fast ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Verlust ging von knapp 54 Millionen Dollar (48,7 Millionen Euro) auf 32,3 Millionen Dollar (29 Millionen Euro) zurück. Insgesamt wickelte Square Zahlungen im Wert von 13,2 Milliarden Dollar (11,9 Milliarden Euro) ab, ein Plus von 39 Prozent.
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Wertsachen im Bankschließfach schützen
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 In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochkonjunktur. Wer keinen Tresor hat, sollte seine Wertsachen in einem Bankschließfach aufbewahren. Darauf hat heute der Bankenverband hingewiesen. Ein Bankfachinhaltsversicherung gebe zusätzlichen Schutz vor finanziellen Einbußen. |
Kemmer: Debatte über Geldpolitik überfällig
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Der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer, hat nach der Veröffentlichung des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen eine Diskussion über die Arbeit der Europäischen Zentralbank (EZB) gefordert. "Eine Debatte, wie die EZB ihre extrem lockere Geldpolitik allmählich zügeln kann, ist überfällig", sagte er. "Die zu expansive Geldpolitik – auch darauf weist der Sachverständigenrat völlig zu Recht hin – gefährdet inzwischen die Stabilität des europäischen Bankensystems." Kemmer wies allerdings die Forderung der Wirtschaftsexperten zurück, die Leverage Ratio zu erhöhen. Dies hätte erhebliche Nebenwirkungen, unter denen Banken wie Kunden gleichermaßen leiden würden. "Höhere Preisforderungen und ein geringeres Kreditangebot für risikoarme Produkte wären die Folge." |
Folkerts-Landau kritisiert EZB-Politik
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Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgeworfen, ihre Geldpolitik schade inzwischen der Eurozone mehr, als dass sie nutze. Das "selbstgefällige Auftreten" ihres Präsidenten Mario Draghi findet der Ökonom daher "zunehmend unangebracht". |
Veit wird neuer Chef der Bremer Landesbank
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Die Bremer Landesbank (BLB) hat eine neue Führungsmannschaft. Chef wird Christian Veit, der seit knapp 20 Jahren für die Nord/LB in Luxemburg tätig war. Zu seinem Stellvertreter bestellte der Aufsichtsrat Andreas Hähndel, der seit 2011 Leiter der NordLB-Konzernrevision war. Nach dem Beschluss zur 100-prozentigen Übernahme der BLB durch die Nord/LB hatten die Vorgänger Stephan-Andreas Kaulvers und Heinrich Engelken ihre Posten zur Verfügung gestellt. |
#Kemmer zum #Sachverständigenrat #Jahresgutachten: Debatte zu #EZB-Geldpolitik überfällig - mehr: bit.ly/2ezw4XP
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Weihnachtsgeschenke jetzt noch günstig kaufen
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Wer jetzt schon seine Weihnachtseinkäufe macht, kann richtig Geld sparen. Denn bis zum Fest werden einige beliebte Geschenke sehr viel teurer. Das ergab eine Analyse der Preisentwicklung von 880 Produkten aus den Bereichen Elektronik, Spielwaren und Beauty vor und nach Weihnachten 2015 durch das Vergleichsportal guenstiger.de. Spielkonsolen verteuerten sich bis kurz vor Heiligabend um 36 Prozent, Parfum um bis zu 10 Prozent. Wie sich andere beliebte Geschenke entwickelten und welche Produkte sogar günstiger zu haben waren, finden Sie hier: |
Neben der KfW veröffentlichen auch die Institute Credit Suisse, Société Générale und ING ihre Zahlen für das dritte Quartal 2016. |
Weihnachtsfeier im Büro: Kreativität ist gefragt
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Im Flieger zum X-mas-Shopping nach New York oder eine Champagner-Sause in der Szene-Bar – in Zeiten von Sparzwängen können sich viele Unternehmen solch ausschweifende Weihnachtsfeiern für ihre Mitarbeiter nicht mehr leisten. Kreativität ist also gefragt. Wie wäre es beispielsweise mit einem Kochkurs, bei dem alle ein Menü gemeinsam zubereiten? Oder drehen Sie zusammen einen Film. Weitere Vorschläge finden Sie hier: |
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