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Bankenverband: Baseler Zeitplan im Zweifel strecken
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Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat vor einer Benachteiligung europäischer Banken durch neue Kapitalregeln des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht gewarnt. "Im Zweifel ist es besser, den Zeitplan der Baseler Aufseher zu strecken, als eine schlechte Lösung übers Knie zu brechen", sagte Verbandspäsident Hans-Walter Peters heute in Frankfurt. Die deutschen Banken und ihre Aufseher sind gegen eine Verschärfung von Basel III, weil sie befürchten, dass einige Geldhäuser dann deutlich mehr Kapital bräuchten. "Gegenwärtig werden Zahlen gehandelt, die noch immer zwischen 30 und 50 Prozent (über dem aktuellen Kapitalbedarf) liegen", sagte Peters. "Diese Wettbewerbsverzerrung wäre nicht hinnehmbar." Die bisher ergriffenen Regulierungsmaßnahmen seien zwar richtig, das Pendel drohe aber nun zu weit auszuschlagen. "Regulierung darf nicht dazu führen, dass Banken nicht mehr in der Lage sind, Wirtschaft, Wachstum, Arbeitskräfte und damit Wohlstand zu finanzieren." Wegen des Zinstiefs schließt der Verband Gebührenerhöhungen für Kunden nicht aus. "Es gibt keine Obergrenze für Gebühren, letztlich regelt das der Markt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer. Allerdings seien deutliche Anhebungen nicht zu erwarten. "Wir haben in Deutschland einen extrem harten Wettbewerb, der dafür sorgen wird, dass die Gebühren nicht in den Himmel wachsen", so Kemmer. |
Tesco Bank stoppt Online-Banking wegen Hacker-Angriff
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Nach einem Hackerangriff auf Kunden-Konten hat die britische Tesco Bank vorübergehend ihr Online-Banking eingestellt. Auf insgesamt 40.000 Konten seien verdächtige Transaktionen festgestellt worden, teilte Vorstandschef Benny Higgins mit. In etwa der Hälfte der Fälle sei am späten Samstagabend und frühen Sonntagmorgen Geld abgebucht worden. Es werde bislang davon ausgegangen, dass es sich um relativ kleine Beträge handele. Das Geldhaus gehört der größten britischen Supermarktkette Tesco und hat nach eigenen Angaben knapp 8 Millionen Kunden.
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Vergleiche zwischen US-Regierung und europäischen Banken bis Januar möglich
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US-Experten rechnen damit, dass der angestrebte Vergleich europäischer Banken mit der US-Regierung noch vor der Einführung des neuen US-Präsidenten im kommenden Jahr möglich sein wird. Ursprünglich war das Ziel, eine Einigung im Fall ausfallgefährdeter Hypothekenpapiere vor der morgigen Wahl in den USA zu erreichen. Neben der Deutschen Bank müssen auch andere Geldhäuser, wie die Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse sowie die Royal Bank of Scotland (RBS), mit Strafzahlungen rechnen. |
Auf Banker an der Wall Street kommen Bonuskürzungen zu
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Banker an der Wall Street müssen sich für 2016 auf einen Rückgang ihrer Bonuszahlungen um 5 bis 10 Prozent einstellen. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Johnson Associates. Die Gründe: Zum einen mache die verschärfte Regulierung den Handel weniger profitabel, zum anderen verlaufe das Geschäft mit Firmenübernahmen und Börsengängen schleppender. Boni-Einbußen dürften vor allem Investmentbanker (minus 10 bis 20 Prozent) und Aktienhändler (minus 5 bis 15 Prozent) treffen. Anleihehändler würden voraussichtlich bis zu 10 Prozent weniger erhalten. Mit Zuwächsen bei den Sondervergütungen könnten lediglich Banker rechnen, die im Filial- und Firmenkundengeschäft tätig sind. |
Europäische Volkswirte favorisieren EZB-Politik
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Europäische Volkswirte halten einer Umfrage zufolge mehrheitlich die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für weiter angemessen. 78 Prozent teilen die Kritik der Wirtschaftsweisen in Deutschland nicht. Diese hatten vergangene Woche in ihrem Jahresgutachten von der EZB gefordert, die umstrittenen Anleihekäufe vorzeitig einzustellen. An der Umfrage des Centre for Macroeconomics (CFM) beteiligten sich 64 Volkswirte. |
Deutlicher Gewinnrückgang bei HSBC
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Die britische Großbank HSBC hat beim Ergebnis vor Steuern im dritten Quartal einen Rückgang um 86 Prozent auf 843 Millionen Dollar (759 Millionen Euro) ausgewiesen. Wie das Geldhaus heute mitteilte, waren vor allem negative Wechselkurseffekte sowie ein Verlust von 1,7 Milliarden Dollar aus dem Verkauf der brasilianischen Tochter ursächlich dafür. Weil Anleger vor allem auf den Anstieg der Kernkapitalquote auf 13,9 Prozent per Ende September schauten – 2 Punkte mehr als zum Jahresende 2015 –, legte die Aktie heute dennoch zeitweise um 4,5 Prozent zu. |
UBS darf sich gegen Herausgabe von Kundendaten an Frankreich wehren
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Die Schweizer Großbank UBS kann juristisch gegen die Auslieferung von Kundendaten an die französischen Steuerbehörden vorgehen. Das geht aus einer Entscheidung der Schweizer Steuerverwaltung hervor. Im Frühjahr hatten die französischen Steuerbehörden von der Schweiz die Herausgabe zehntausender Daten von UBS-Kunden mit Wohnsitz in Frankreich verlangt. |
Änderungen im Vorstand des Bankenverbandes
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Martin Zielke, Vorsitzender des Vorstands der Commerzbank AG, hat heute seine Bereitschaft erklärt, in den Vorstand des Bankenverbandes einzuziehen. Er übernimmt dort den Platz von Markus Beumer, der Ende Oktober ausgeschieden ist. Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) und Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Berenberg, begrüßte im Namen des Vorstandes die Entscheidung. Er freue sich auf die Zusammenarbeit. Zielke wird nun im nächsten Schritt von der Delegiertenversammlung in den Vorstand gewählt. |
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Schweizer Notenbankerin Maechler: Wegen US-Wahlen Intervention möglich
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Die Schweizerische Notenbank (SNB) steht nach Worten ihres Direktoriumsmitgliedes Andréa Maechler bereit, einen Höhenflug des Frankens im Zuge der US-Präsidentenwahl zu verhindern. "Wir sind da, wir intervenieren, wenn es nötig ist", sagte sie in einem Interview. "Die Unsicherheiten sind groß." Vor allem bei einem Sieg des republikanischen Kandidaten Donald Trump erwarten Experten Turbulenzen auf den Märkten. |
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Italienischer Notenbanker Signorini erwartet weitere EZB-Anleihekäufe
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Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Einschätzung des Vorstandsmitglieds der Banca d'Italia, Luigi Signorini, ihre billionenschweren Anleihekäufe vorerst nicht eindämmen. "Die Frage ist, wie stark die gegebenen Grenzen zu erweitern sind", antwortete er heute bei einer Anhörung im italienischen Parlament auf die Frage, ob die EZB ihre Käufe womöglich herunterfahren könnte. |
Bouffier will in Brüssel für Finanzplatz Frankfurt werben
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Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will nach dem Brexit-Votum der Briten bei der EU-Kommission für den Finanzplatz Frankfurt werben. Bouffier reise am kommenden Donnerstag nach Brüssel und treffe unter anderem Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici, teilte die Staatskanzlei in Wiesbaden heute mit. Bouffier setze sich unter anderem für den Umzug der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) ein. |
#Bankenpräsident Peters: Wir sind für ein gemeinsames Baseler Regelwerk. Im Zweifel sollte der Zeitplan gestreckt werden. #BaselIV |
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Auf gute Zusammenarbeit: Martin #Zielke @commerzbank hat Bereitschaft erklärt, in #BdB-Vorstand einzuziehen. https://bankenverband.de/newsroom/presse-infos/Wanderungen-im-vorstand-des-bankenverbandes/ … /alt
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Pendler-Quiz für die Zeit im Stau
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Millionen Beschäftigte pendeln jeden Tag zur Arbeit. Mal hat der Zug Verspätung, mal nervt der Dauerstau. Für einen kleinen Zeitvertreib kann da das Pendler-Quiz sorgen. Wissen Sie beispielsweise, in welcher Stadt knapp 50 Prozent der Menschen mit dem Rad zur Arbeit fahren oder welche Stadt das längste U-Bahn-Netz hat? Alle Fragen und Antworten finden Sie hier: |
Im Fokus der Weltöffentlichkeit steht die Präsidentenwahl in den USA mit der Entscheidung zwischen Ex-Außenministerin Hillary Clinton und dem Immobilienunternehmer Donald Trump. Auch das Repräsentantenhaus wird neu gewählt und ein Drittel des US-Senats. Der Bundesgerichtshof klärt die Rechtslage bei Bausparverträgen: Kassieren Bausparkassen zu Recht eine Darlehensgebühr? In Brüssel treffen sich die EU-Finanzminister. Weitere europäische Banken veröffentlichen ihre Zahlen des dritten Quartals, darunter Crédit Agricole und Banco Popolare. |
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Vorsicht vor gutgemeinten Geschenken
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Präsente zu Weihnachten an Vorgesetzte oder Kollegen sind nicht ohne Risiko. Das gutgemeinte Geschenk kann schnell zum Reinfall werden. Auf keinen Fall sollten es Boxer-Shorts oder im Dunkeln leuchtende Nikoläuse sein. Wenn man doch etwas schenken will, sollte man den richtigen Zeitpunkt wählen und lieber auf ein gewisses Understatement setzen, raten Knigge-Experten. Wein und Delikatessen seien immer noch gefragt. Wie man schenken sollte und was am Geeignetsten ist, lesen Sie hier: |
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