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Newsletter DNK – August 2026 |
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Liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz,
nicht erst der hinter uns liegende heiße und trockene Sommer setzt das Thema des Klimawandels auf die Agenda von Denkmalschutz und Denkmalpflege. Längst wird das Thema in der Fachgemeinschaft lösungsorientiert diskutiert. Nach Lösungsansätzen sucht auch der diesjährige DNK-Studierendenworkshop am Beispiel der Gartendenkmalpflege im Landschaftspark Klein-Glienicke in Berlin. Einladen möchten wir Sie zur öffentlichen Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Tags des offenen Denkmals®. Für das Online-Seminar zu „Social Media für Aktive in der Denkmalpflege“ haben wir noch freie Plätze zu vergeben. Der neue DNK-Rechtsprechungsreport widmet sich einem Fall zur Denkmalverträglichkeit eines Aluminiumdachsystems in Schieferoptik eines denkmalgeschützten Herrenhauses. Außerdem möchten wir Ihnen vier Bücher als Lesestoff empfehlen.
Herzliche Grüße aus der Geschäftsstelle des DNK
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Tag des offenen Denkmals® im Landschaftspark Klein-Glienicke An historische Parkanlagen werden viele Ansprüche gerichtet, gleichzeitig stehen sie durch den Klimawandel unter Druck. Der diesjährige DNK-Studierendenworkshop befasst sich am Beispiel des Landschaftsparks Klein-Glienicke, Teil des Welterbes Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin und zugleich Europäisches Vogelschutzgebiet, mit kreativen und integrierten Lösungsansätzen. Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals® am 13. September 2026 stellen die Studierenden ab 10 Uhr die Ergebnisse des Workshops vor Ort in einem kompakten Format vor. / Foto: Büro Prugger Landschaftsarchitekten
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Jetzt noch anmelden: Social Media für Aktive in der Denkmalpflege Sie haben schon Erfahrungen in Social Media Arbeit und wollen Ihren Account noch besser machen? Das Online-Seminar „Social Media für Aktive in der Denkmalpflege“ verschafft Ihnen einen Überblick über die aktuelle Verbreitung und Nutzung unterschiedlicher Plattformen. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der Electronic Media School (ems) arbeiten die Teilnehmenden an der Formulierung/Schärfung ihrer eigenen strategischen Ziele und erhalten Empfehlungen zum Community-Management. In Übungen werden Texte und Videos für unterschiedliche Kanäle produziert. Anmeldeschluss ist der 13. September 2026.
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DNK-Rechtsprechungsreport |
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Wann ist eine Dacheindeckung denkmalverträglich? Der neue DNK-Rechtsprechungsreport widmet sich einem Urteil aus Nordrhein-Westfalen zum Grundsatz der Materialgerechtigkeit, dass also bei Instandsetzung eines Baudenkmals möglichst authentische, traditionelle und epochentypische Materialien zum Einsatz kommen sollten. Während das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in der Vergangenheit bei der Bewertung der Denkmalverträglichkeit durchaus auch das Votum eines fachkundigen Betrachters als Erkenntnisquelle gelten ließ, scheint es diese Sichtweise inzwischen aufgegeben zu haben. / Foto: Håkan Svensson, Wikimedia Commons
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Publikationen aus dem Netzwerk |
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Vier Empfehlungen Wir haben drei Bücher zugesandt bekommen, in denen erfolgreiche, komplexe Instandsetzungen und Restaurierungen sehr bedeutender Baudenkmale gefeiert, aber auch dokumentiert werden. Diese Werke sind in doppelter Hinsicht zu loben: Die Bücher kommen dem in der Charta von Venedig verlangten Anspruch nach, die mit Instandsetzung einhergehende Transformation eines Baudenkmals zu dokumentieren. Die in allen drei Büchern gelungenen Bilder und Texte sind außerdem Denkmalpflegevermittlung mit der Botschaft, dass auch für hoffnungslos erscheinenden Schadensbilder gute Lösungen gefunden werden können – dank der Leistungsfähigkeit und Expertise vieler Beteiligter. Außerdem möchten wir auf ein Werk hinweisen, welches das konzentrierte Erfahrungswissen eines langjährig tätigen Hochschullehrers in der Denkmalpflege veröffentlicht, angelegt als Handreichung und Einstiegshilfe in das Planen und Bauen im denkmalgeschützten Bestand.
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Thomas Drachenberg, Ramona Dornbusch (Hrsg.): Harte Schale, weicher Kern. Denkmalpflegerische Erfahrungen bei der Sanierung von Betonschalenbauten Ulrich Müthers. Aachen, Geymüller Verlag für Architektur 2026, 143 Seiten (= Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, 73 und Beiträge zur Kunstgeschichte und Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern, 4)
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Wolfgang Kil, Alexander Osang: Kino International. Eine Baudokumentation. Leipzig, Spector Books 2026, 136 Seiten
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Bürgerspitalstiftung Bamberg (Hrsg.): Gesamtinstandsetzung der Kirche St. Michael in Bamberg. Im Schutz des Engels. Berlin, Deutscher Kunstverlag 2026, 174 Seiten
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Frank Braun: Planung in der Baudenkmalpflege. Grundlagen – Arbeitsschritte – Akteure. Wismar, callidus 2026, 165 Seiten
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Die Beratungsstelle Bestandserhaltung Sachsen-Anhalt lädt zur Fachtagung zum Thema Risikomanagement für Kulturgut. Status Quo und Quo Vadis?! am 4. November 2026 in Halle (Saale) ein. In kurzen Impulsvorträgen und drei Gesprächsrunden wird die Tagung den aktuellen Stand zum Thema Risikomanagement für Kulturgut beleuchten.
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Im Mittelpunkt des Herbstsymposions „All the world‘s a garden” 200 Jahre Sachsen-Coburg und Gotha der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, welches vom 22. bis 24. Oktober 2026 in Coburg stattfinden wird, stehen die Gartenkunstwerke im Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, aber auch Anlagen in ganz Europa im Fokus. Beleuchtet werden der kulturelle Austausch auf dem Gebiet der Gartenkunst ebenso wie Persönlichkeiten und die heutige Gartendenkmalpflege.
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Der Verein Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg e.V. hat das Positionspapier „Kulturerbe als Zukunftskapital für Baden-Württemberg“ veröffentlicht. Darin formuliert der Verein zentrale Forderungen an Politik und Gesellschaft, um den langfristigen Erhalt von Schlössern, Burgen, Klöstern und historischen Gärten zu sichern. Im Positionspapier werden vier zentrale Handlungsfelder benannt: den Abbau bürokratischer Hürden, die Verbesserung von Förderstrukturen, die digitale Sichtbarkeit des Kulturerbes in einer zunehmend KI-geprägten Öffentlichkeit sowie die gezielte Unterstützung bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
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