Liebe Gäste, Freunde und Förderer,

nach dem extrem heißen Sommer hoffen wir auf angenehme, laue Herbsttage mit bestem Tourwetter. Wir haben wieder ein spannendes Programm vorbereitet und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Bei unserer Webseite hat es eine kleine Änderung gegeben.
Sie meldet sich nun mit gf-lev.de. Die Seite ist aber weiterhin mit dem bisherigen Namen aufrufbar.

Aufgrund einer Anregung findet am 11. Oktober im Rahmen der Woche des Sehens eine Tour für Blinde und Personen mit Sehbehinderung statt. Dankenswerterweise hat unsere Gästeführerin Christa Stopp die Realisierung übernommen.

Wie üblich sind die Überschriften mit dem entsprechenden Beitrag auf unserer Homepage im Internet verlinkt, in dem Sie weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit finden.

Herzliche Grüße vom Vorstandsteam

Roland Hartmann, Dr. Roland Schaper, Daniela Rothschuh



Unsere nächsten öffentlichen Touren und Aktionen

Der Architekt Wilhelm Fähler

Spuren des Architekten der Moderne in Leverkusen

Termin: Donnerstag, 3. September ab 17:00 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: vor der Christuskirche, Dönhoffstraße 2, 51373 Leverkusen
Endpunkt: Der Spaziergang endet in der Siedlung Neuenhof
Dauer: ca.1,5 Stunden
Durchführung: Dr. Roland Schaper Tel. 0175 3014065
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Wilhelm Fähler (1889 – 1953) trat als junger Architekt 1917 in die Dienste der Stadt Leverkusen ein und hat die städtebauliche Entwicklung maßgeblich mit heute noch gegenwärtigen Bauten in Wiesdorf, Manfort und Bürrig geprägt. Als Vertreter des neuzeitlichen Bauens hat er dabei zunächst als Gemeindebaumeister, dann ab 1922 als privater Architekt städtebaulich gewirkt durch die Entwicklung ganzer Siedlungen (Heidehöhe, Neuenhof, Wuppermann) sowie auch Einzelbauten gestaltet (Carl-Duisberg Gymnasium, Ev. Pfarrhaus, Feuerwache). Darüber hinaus hat er private Wohnbauten geschaffen. Während des Spazierganges werden das Ev. Pfarrhaus, die Christuskirche, das ehemalige CD Gymnasium und die Siedlung Neuenhof besucht. Andere bedeutsame Werke werden anhand von Abbildungen erläutert.

Bunkertour Opladen

Steinerne Zeugen des 2. Weltkriegs in Leverkusen-Opladen zu Fuß erkunden

Termin: Samstag, 5. September, ab 16:30 Uhr
Art:
Stadtspaziergang
Treffpunkt: Neue Bahnstadt Opladen, vor dem Eingang Restaurant Gallodini, Werkstättenstr. 21, 51379 Leverkusen
Endpunkt:
Der Spaziergang endet am Bunker Bahnhofstraße
Dauer:
ca.1,5 Stunden
Durchführung:
Dr. Roland Schaper Tel. 0175 3014065
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Auch in Opladen brachte die "dunkle Zeit" des Nationalsozialismus starke Veränderungen. Insbesondere einige Bunker hinterlassen bis heute deutliche Spuren. Ab Ende 1940 baute man an zentralen Plätzen Bunker aus Stahlbeton mit bis zu 2 Meter dicken Wänden und Decken, überwiegend als Hochbunker. Solche Bunker gibt es heute noch in der Karlstraße, Im Kreuzfeld, am Max-Holthausen-Platz und in der Bahnhofsstraße. Diese Bunkerstandorte (und andere) werden im Rahmen der Tour erklärt und mit Zeitzeugenberichten ergänzt.

Manforter Friedhofs-Geschichte(n) – Leverkusener Politik und Gesellschaft 1950-1980

Leverkusener Politik und Gesellschaft 1950-1980
Geschichte(n) über den Manforter Friedhof

Termin: Sonntag, 6. September, ab 16:30 Uhr
Art:
Stadtspaziergang
Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Friedhofs, Manforter Str. 182, 51373 Leverkusen
Dauer: ca.1,5 Stunden
Durchführung: Ralph Junker
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide

Der Manforter Friedhof bekommt überraschend wenig Aufmerksamkeit, dabei hat er kunstvolle Grabmäler zu bieten, grüne Oasen und viele prominente Namen. Auf unserem unterhaltsamen Rundgang erfahren Sie Anekdoten und Fakten, Historisches und Alltägliches, Dramatisches und Kurioses und begegnen den Menschen, die "auf die andere Seite" umgezogen sind. Einzeln vorgestellt werden Gräber von Personen, die auf unterschiedliche Art Spuren in der Geschichte Leverkusens hinterlassen haben, und deren Schicksale oft auf erstaunliche Art miteinander verbunden sind. 2026 schauen wir auf Persönlichkeiten und Ereignisse aus Politik und Gesellschaft, vor allem aus den Jahrzehnten des Wirtschaftsbooms nach dem 2. Weltkrieg.

Bunkertour Wiesdorf

Steinerne Zeugen des 2. Weltkriegs in Leverkusen-Wiesdorf zu Fuß erkunden

Termin: Samstag, 12. September, ab 16:30 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: vor der Christuskirche, Dönhoffstraße 2, 51373 Leverkusen
Endpunkt: Der Spaziergang endet in der Moskauer Straße
Dauer: 1,5 Stunden (ca. 4,5 km)
Durchführung: Dr. Roland Schaper Tel. 0175 3014065
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Auch in Wiesdorf brachte die "dunkle Zeit" des Nationalsozialismus starke Veränderungen. Insbesondere die Bunker hinterlassen bis heute sehr deutliche Spuren. Ab Ende 1940 baute man an zentralen Plätzen Bunker aus Stahlbeton mit bis zu 2 Meter dicken Wänden und Decken, überwiegend als Hochbunker. Solche Bunker gibt es heute noch in der Schießbergstraße, am Kaiserplatz und am Rhein. Diese Bunkerstandorte (und andere) werden im Rahmen der Tour erklärt und mit Zeitzeugenberichten ergänzt.

Opladen - mit historischen Spuren

Gleichzeitig einer der jüngsten Leverkusener Stadteile sowie ein Ort mit Historie

Termin: Sonntag, 13. September, ab 16:00 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: Villa Römer, Haus-Vorster-Str. 6, 51379 Leverkusen
Endpunkt: Aloysius Kapelle Nähe Marktplatz
Dauer: 1,5 Stunden, ca. 4 km
Durchführung: Roland Hartmann, Tel 02171 765244
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Die Opladener Geschichte reicht bis ins Mittelalter mit dem Sitz des höchsten bergischen Gerichts und einem Rittersitz zurück.
Wir starten am ehemaligen Kreisverwaltungszentrum an der Villa Römer - heute Haus der Stadtgeschichte. Das Gebäude des ehemaligen Landratsamts, die landwirtschaftliche Winterschule und der Friedenberger Hof führen uns in die Zeit des Kaiserreichs und darüber hinaus. Über die Himmelsleiter gelangen wir zum ehemaligen Industriegebiet der Textilwirtschaft, heute ein schöner Park. Unsere Spurensuche führt durch ein gutbürgerliches Viertel am Wiembach zur Villa Westkott, der traditionsreichen Schule Marianum und dem ehemaligen Jungengymnasium Aloysianum.
Auch wenn die Ortschaft vielfältige Wandel erlebte: Opladen ist stets Gerichtsstandort geblieben.

Die Beamtenkolonie

Wohnbereich der leitenden Angestellten und Direktoren direkt am Bayerwerk

Termin: Sonntag, 20. September ab 16:00 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: Philipp-Ott-Straße, 51373 Leverkusen (Gegenüber Pförtner 1)
Dauer: 1,5 Stunden
Durchführung: Roland Hartmann

Ab 1895 begann die Bebauung dieser Kolonie für Privat-Beamte des Werks. Im Bedarfsfall waren die Betriebsstätten fußläufig erreichbar.

Der südliche Teil wurde von der Stadt Köln gekauft und Wiesdorf zugeordnet. Dort entstanden die Villen der Direktoren und Vorstände mit einem kleinen Nebeneffekt: Wegen der meist westlichen bis süd-westlichen Winde finden dort kaum Geruchsbelästigungen durch die Industrieanlagen statt. 

Die Kolonie ist im Muster einer Gartenstadt errichtet. Ursprünglich geplant war weiter zum Norden hin die neue Stadtmitte entstehen zu lassen, auch fokussiert durch den Bahnhof Leverkusen-Wiesdorf. Jedoch erwies sich eine große Fläche ungeeignet für eine Bebauung.

Der Spaziergang führt durch die Kolonie, die Gebäude für (Jung)-Akademiker, die Villen und thematisiert auch die Villa von Carl Duisburg, den Japanischen Garten, das Kasino und den Park.

Bunkertour Opladen

Steinerne Zeugen des 2. Weltkriegs in Leverkusen-Opladen zu Fuß erkunden

Termin: Samstag, 26. September ab 16:30 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: Neue Bahnstadt Opladen, vor dem Eingang Restaurant Gallodini, Werkstättenstr. 21, 51379 Leverkusen
Endpunkt: Der Spaziergang endet am Bunker Bahnhofstraße
Dauer: 1,5 Stunden
Durchführung: Dr. Roland Schaper Tel. 0175 3014065
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Auch in Opladen brachte die "dunkle Zeit" des Nationalsozialismus starke Veränderungen. Insbesondere einige Bunker hinterlassen bis heute deutliche Spuren. Ab Ende 1940 baute man an zentralen Plätzen Bunker aus Stahlbeton mit bis zu 2 Meter dicken Wänden und Decken, überwiegend als Hochbunker. Solche Bunker gibt es heute noch in der Karlstraße, Im Kreuzfeld, am Max-Holthausen-Platz und in der Bahnhofsstraße. Diese Bunkerstandorte (und andere) werden im Rahmen der Tour erklärt und mit Zeitzeugenberichten ergänzt.

Rheindorf, ein Weindorf ?

Historischer Spaziergang durch Rheindorf Süd mit dem Weinglas in der Hand

Termin: Samstag, 3. Oktober ab 16:00 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: Ecke Felderstraße / Burgweg, 51371 Leverkusen
Dauer: 2 Stunden, optional mit Wein und Knabbereien
Durchführung: Daniela Rothschuh, Tel. 01575 1097056
Kosten: Für die Führung 11 € - Umlage für Wein, Mineralwasser und Knabbereien + 8 €;  alternativ Mineralwasser und Knabbereien + 3 €
Hinweis: Aus logistischen Gründen ist eine verbindliche Voranmeldung erforderlich.

Wein in Rheindorf gab es tatsächlich einmal, das war allerdings im Mittelalter. Der Straßenname "Am Weingarten" weist heute noch darauf hin. Ihn zu verkosten wäre allerdings nicht empfehlenswert, da der Wein zurecht „suure Hungk“ hieß.

Wir begeben uns auf Spurensuche in Alt-Rheindorf, wo neben der geschichtsträchtigen Kirche St. Aldegundis die Burg Rheindorf, ein Wirtschaftshof des Klosters Dünnwald, stand. Im 18. Jahrhundert diente der Keller der Villa Knöterich als Lager für den Rheinwein des Marktschiffes. Das gegenüberliegende alte Zollhaus erinnert an eine Zollstation für Rheinschiffe.

Auf unserem Spaziergang erfahren Sie neben Historischem über den Ortsteil auch, was es mit dem Wein in Rheindorf auf sich hat. An 3 Stationen auf dem Weg verkosten wir jeweils einen Rheinwein und ziehen dann mit dem Weinglas in der Hand weiter.

Alter Ortskern Leichlingen

Blütenstadt, Entdeckungen im alten Dorfkern

Termin: Sonntag, 4. Oktober ab 15:30 Uhr
Art: Dorfspaziergang
Treffpunkt: Adler Apotheke, Ecke Kirchstraße, Gartenstraße. 42799 Leichlingen
Dauer: 1,5 Stunden
Durchführung: Anne Linde, Tel: 016099107972
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Anekdoten und mehr…

Der alte Ortskern Leichlingens, wird oft auch noch als altes Dorf bezeichnet, liegt an der unteren Wupper, um die evg. Kirche (Mittelpunkt mit Wurzeln aus dem 12. Jahrhundert) herum und ist noch in großen Teilen von historischen bergischen Häusern mit Schieferfassaden und Holzfensterläden geprägt.

Kolonien in Wiesdorf

Als Bayer an den Rhein kam und aus Wiesdorf eine Stadt wurde

Termin: Samstag, 10. Oktober ab 16:00 Uhr
Art: Stadtspaziergang
Treffpunkt: Alte Feuerwache Wiesdorf, Moskauer Str. 3, 51373 Lev.
Endpunkt: Elefantenbrunnen, Havensteinstr. 21, 51373 Lev.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Durchführung: Daniela Rothschuh, Tel. 01575 1097056
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Als die Farbenfabriken aus Elberfeld an den Rhein zogen, gab es noch kein Leverkusen. Wiesdorf war ein Dorf am Rhein. Da, wo heute die City ist, war um 1900 freies Feld. Das neue Werk brauchte viele Arbeitskräfte und die wiederum benötigten Wohnraum, der in mehreren Etappen in Werksnähe geschaffen wurde. So entstanden die Kolonien und in ihrer Mitte ein Zentrum mit Rathaus, ab 1930 das der Stadt Leverkusen.

Nach dem 2. Weltkrieg wuchs nicht nur Leverkusen, sondern auch die City. Moderne, städtebauliche Ideen wurden verfolgt, aber zum Glück nur zum Teil umgesetzt. Auf unserer Tour durch die Kolonien folgen wir der chronologischen Entwicklung der Siedlungen sowie deren teilweisen Abriss und Neubau. Zum Teil sieht alles noch so aus wie damals, zum Teil machen uns lediglich historische Fotos bewusst, was früher dort war, wo wir heute stehen.

Opladen Skulp-Tour (Angepasst für die Woche des Sehens)

Alte und neue Denkmäler und Skulpturen entdecken

Termin: Sonntag, 11. Oktober ab 11:00 Uhr
Art:
Stadtspaziergang
Treffpunkt: Am Fuß der "Himmelsleiter" am Wupperufer
Endpunkt: Platz der Synagoge, Altstadtstraße
Dauer: 1,5 Stunden, ca. 1,5 km
Durchführung: Christa Stopp Tel: 0151 54855004
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.
Zusatzinfo: Angepasste Tour für seheingeschränkte und blinde Menschen

Wer aufmerksam durch Opladen läuft, sieht erstaunlich viele Kunstwerke. Es finden sich sowohl moderne als auch historische Denkmäler.
Ein „Denk-mal“ will zum Nachdenken anregen. Auf unserer Tour entdecken wir zum Teil überraschende Werke und erläutern Hintergründe zu deren Entstehungsgeschichte und den Künstlern.

Diese Tour ist angepasst für seheingeschränkte und blinde Menschen.

Opladen - Die Neue Bahnstadt

Von Schrauben und Schienen zum modernen Stadtquartier

Termin: Sonntag, 25. Oktober ab 14:00 Uhr
Art: Spaziergang
Treffpunkt: Werkstättenstr. 20, 51379 Leverkusen, vor dem Eiscafé 'Macao'
Dauer: ca.1,5 Std.
Durchführung: Dorothee Egenolf Tel 0178-3197980
Kosten: 9€ Zum Beginn der Tour beim Guide.

Im Rahmen eines der größten städtebaulichen Projekte in NRW ist auf dem stillgelegten Bahnausbesserungswerk ein attraktives Stadtviertel entstanden.
Alle, die neugierig sind zu erfahren, wie sich das ehemalige Bahngelände in ein neues, lebendiges Stadtquartier gewandelt hat, sind herzlich zu einem Spaziergang durch die Neue Bahnstadt Opladen eingeladen und können dabei Spuren der Geschichte des ehemaligen Bahnausbesserungswerks auch heute noch in modernem Wohnen und Arbeiten finden.