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schiefLicht Fotografie

Newsletter · Oktober 2026

Iceland - Isle of Awe Land

Liebe Fotofreundin, lieber Fotofreund,

in den letzten Wochen ist einiges zusammengekommen. Aus Island habe ich Bilder von Baustellen am Rand von Keflavík und von einer verlassenen Heringsfabrik in den Westfjorden mitgebracht, also eher untypische Island-Motive. Im September ist außerdem im Medium Format Magazine ein Bildessay von mir erschienen, und Ende August war ich zum zweiten Mal in Wetzlar.

 

Island · Fotografie

Njarðvík und Djúpavík – zwei Orte aus Beton

Mein letzter Island-Workshop hat für mich einen Tag früher angefangen, in Njarðvík, an dem die meisten auf dem Weg vom Flughafen vorbeifahren. Dort entstehen gerade ganze Siedlungen auf einmal, und morgens radeln selbst kleine Kinder allein gegen den Wind zur Schule. Gegen Ende des Workshops waren wir in Djúpavík, einem fast verlassenen Ort in den Westfjorden mit einer riesigen Heringsfabrik aus Beton. Im Artikel erzähle ich, warum ich dort an Njarðvík denken musste und welche Kaffeepause mich dort mehr beeindruckt hat als alles andere. Übrigens haben Sigur Rós 2006 in einem der alten Fischöltanks gespielt, zu sehen im Film „Heima“. Mehr zur isländischen Musik gleich im nächsten Beitrag.

Njarðvík – Baustelle in einer Neubausiedlung
 
Djúpavík – die alte Heringsfabrik
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Island · Musik

Islands anderer Klang

Bei meinem ersten Besuch des Iceland Airwaves Festivals im November 2012 habe ich eine Seite von Island kennengelernt, die mit Gletschern und Wasserfällen wenig zu tun hat. Seitdem verfolge ich die isländische Musikszene. In meinem Artikel gehe ich der Frage nach, warum ein Land mit rund 390.000 Einwohnern so viele Musikerinnen und Musiker hervorbringt. Ein Teil der Antwort liegt in den fast 90 kommunalen Musikschulen, die es selbst in kleinen Fischerdörfern gibt. Außerdem erzähle ich von Aldrei fór ég suður, einem Festival in einer alten Fischfabrik in Ísafjörður, bei dem der örtliche Kirchenchor genauso viel Spielzeit bekommt wie international bekannte Bands. Zum Artikel gehört eine Spotify-Playlist mit 17 Titeln, vielleicht als Begleitung für einen der nächsten grauen Herbstabende.

Pascal Pinon in Darmstadt
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Veröffentlichung · Lofoten

The Silent Lofoten im Medium Format Magazine

In der September-Ausgabe des Medium Format Magazine ist mein Essay „The Silent Lofoten“ erschienen: sechs Fotografien, alle an einem einzigen Tag entstanden. Es war ein freier Sonntag zwischen zwei Workshops. Ausnahmsweise wartete niemand auf mich, also bin ich ohne festes Ziel über die Inseln gefahren und habe angehalten, wo mir etwas aufgefallen ist. An eine Serie hatte ich dabei gar nicht gedacht. Erst beim Sichten der Bilder habe ich gemerkt, wie gut diese sechs zusammenpassen.

Das Magazin erscheint online und ist für Abonnenten zugänglich. Auf meiner Webseite erzähle ich (auf Englisch) ein wenig mehr dazu.

The Silent Lofoten – Medium Format Magazine
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Unterwegs · Wetzlar

Zweiter Besuch in Wetzlar

Ende August bin ich mit meiner Frau Elisabeth und unserem Dalmatiner Xerxes noch einmal in die Leica Welt gefahren. Anlass war vor allem die Werksführung, die es bei meinem ersten Besuch im Mai nicht gab. Sie fiel allerdings auf einen Freitagnachmittag, an dem die meisten Werkbänke schon leer waren. Beim nächsten Mal nehme ich mir einen Vormittag unter der Woche vor.

Gelohnt hat sich die Fahrt trotzdem. Im Ernst Leitz Museum war „Zwei Augenpaare“ zu sehen, eine Ausstellung, die die Fotografien von Donata und Wim Wenders einander gegenüberstellt. Ich habe lange vor einigen der großformatigen Prints gestanden. Am Nachmittag habe ich mich im Café Leitz mit zwei ehemaligen Workshop-Teilnehmern getroffen, die ganz in der Nähe wohnen. Aus dem Workshop ist mit der Zeit eine Freundschaft geworden. Mit dabei war diesmal meine M10-P mit dem alten Summicron aus dem Besitz von Elisabeths Großvater, deshalb gibt es im Artikel auch ein paar Farbaufnahmen.

Leica Welt Wetzlar
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Das Buch · Web Companion App

Neues in der Lofoten-App

Die Web Companion App zum Buch habe ich seit dem letzten Newsletter laufend weiterentwickelt und um weitere Spots ergänzt. Auf der Karte kannst du jetzt zur topografischen Karte des norwegischen Kartverket umschalten. Dort sind Höhenlinien und Wege eingezeichnet, was bei der Planung einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt oft mehr hilft als die Straßenkarte. Viel Arbeit ist außerdem in die Bedienung auf dem Telefon geflossen: Die Filter nehmen weniger Platz weg, nahe beieinander liegende Spots werden auf der Karte zusammengefasst, und von jedem Spot kommst du direkt zurück zur Karte. Wer die App auf den Home-Bildschirm legt, bekommt ein eigenes Symbol mit einem Ausschnitt aus dem Buchcover, und sie öffnet dann ohne Browserleisten.

Wer das Buch hat, erreicht alles über einen der QR-Codes im Buch. Alle anderen können sich die sechs kostenlosen Demo-Spots ansehen.

Lofoten-App mit topografischer Karte
Zu den Demo-Spots →
 

Ich wünsche dir einen schönen Herbst mit gutem Licht und freue mich wie immer über Antworten auf diesen Newsletter.

Herzliche Grüße,
Jens

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Jens Klettenheimer · Römerstr. 43 · 69226 Nußloch
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