| Die Mail zum Sonntag, dem 9. August 2026 |
| 19. Sonntag im Jahreskreis |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 65 Jahren - am 13. August 1961 - wurde Berlin geteilt. Die Mauer wurde gebaut und mit ihr kam viel Leid. Familien wurden getrennt, Menschen verloren bei Fluchtversuchen ihr Leben. Auch für die Christen in der Stadt war es ein tiefer Einschnitt. Weihbischof Heinrich betont anlässlich dieses Tages dennoch die Einheit des Bistums in einer geteilten Stadt, die viele Katholikinnen und Katholiken im Bistum Berlin (er)lebten: „Ein Bistum, ein Bischof, eine Kathedrale – mitten in der Teilung war das ein starkes Zeichen. Gerade heute, da der Zusammenhalt unserer Gesellschaft neu auf die Probe gestellt wird, bleibt es Auftrag und Ermutigung zugleich: das Verbindende zu suchen und Brücken statt neuer Mauern zu bauen."
Zu einem Gottesdienst im Gedenken an die Opfer der Teilung laden wir Sie am 13. August, 18.00 Uhr herzlich nach Sankt Hedwig ein!
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Schätze entdeckt
Versteckt in Umzugskartons in einem Verschlag im Rundfunkstudio des Ordinariats unter dem Dach haben wir Schallplatten gefunden, die vielleicht Ihr Interesse wecken: Eine „Langspielplatte über Grundthesen christlicher Lebensgestaltung im Alltag“ von Alfred Kardinal Bengsch, musikalisch gerahmt durch den Chor der Sankt Hedwigs-Kathedrale. Aufnahmen aus dem Jahr 1972 für die Misereor-Fastenaktion. Wenn Sie einen funktionierenden Plattenspieler sowie Interesse haben: Wir verschenken die Platten an Sie. Aber nur so lange der Vorrat reicht!
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Es riecht so gut!
Damals soll das Grab von Maria nach Rosen und Kräutern geduftet haben - ein Zeichen für ihre leibliche Aufnahme in den Himmel. Auch heute gibt es noch die wohlriechenden Bräuche. In Sankt Hedwig werden an Mariä Himmelfahrt die Rosen im Gottesdienst gesegnet und anschließend verteilt. Nach Maria Meeresstern in Werder wird selbstverständlich wieder gepilgert und nach dem Festgottesdienst mit Erzbischof Koch können u.a. Kräutersträuße gebunden werden. So können - bei hoffentlich gutem Wetter - nicht nur Mariä Himmelfahrt, sondern auch 120 Jahre Kirchweihe, gebührend gefeiert werden.
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Sternsinger im Sommer?
Ja, unbedingt! Denn traditionell verkünden die Sternsinger in der warmen Jahreszeit das Sammelergebnis vom Jahresanfang. Und das kann sich sehen lassen! Bundesweit, aber auch hier vor Ort. Genau 474.077 Euro haben die Sternsingerinnen und Sternsinger im Erzbistum Berlin für den guten Zweck eingesammelt und so Kindern in Bangladesch geholfen. Wir sagen von Herzen Danke!
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Ein Taschentuch …
… haben sie immer dabei, hat Uta Bolze dem Tagesspiegel erzählt. Häufig ist das der „Türöffner“ für ein Gespräch. Auch Tage nach dem furchtbaren Anschlag auf den CSD waren Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Tiergarten ansprechbar - für Teilnehmende, Freunde, Nachbarn. Ein Interview, das unter die Haut geht und einen Einblick gibt in diese so wertvolle Arbeit. Zwar hinter der Bezahlschranke, aber zurzeit für 0,- EUR testen!
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Freiburg, Augsburg und …
… jetzt Berlin. In diesen drei Diözesen kann der selige Max Josef Metzger nun auch liturgisch verehrt werden. Für Berlin wurde vor kurzem vom Vatikan die Aufnahme des Märtyrers in den Eigenkalender des Erzbistums genehmigt - was uns natürlich sehr freut! Der nichtgebotene Gedenktag für Max Josef Metzger ist übrigens der 17. April. Für die Hintergründe eines solchen Vorgangs, empfehle ich den Überblick von Felix Neumann von katholisch.de.
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Das Rad neu erfinden
Das muss frau/man nun wirklich nicht! Denn es gibt bereits so viele gute Ideen und erfolgreiche Beispiele im Bistum, von denen man profitieren kann. Der Ort für gute Ideen, Austausch und Diskussion ist die katholische Akademie am Samstag, 5. September 2026, von 10.00 bis 17.30 Uhr. Der richtige Zeitpunkt für die Anmeldung zu "Abkupfern Erwünscht" ist jetzt!
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600 Akkordeons in Steglitz
Er steht im Erzbistum Berlin wie kein anderer für das Instrument des Jahres. Prälat Stefan Dyboski greift gern in die Tasten und liebt sein Akkordeon. Auf Instagram hat er uns ein wenig darüber erzählt. Die einzigartige Wanderausstellung "600 Akkordeons. Eure Geschichten. Unser Berlin" macht ab Montag Station im Forum Steglitz und ist mit Sicherheit einen Besuch wert!
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Sommerpredigt
„Paulus in Athen - Religion und Glaube in der Postmoderne“ ist die spannende Überschrift der Sommerpredigtreihe in St. Canisius. Von „Amazoning Grace“ zur Frage was ein „höheres Wesen“ sein könnte bis zu Jesus als „Weltenherr und Weltenrichter“. P. Manfred Hösl SJ hat sich einiges vorgenommen und das gleich jeweils doppelt. Denn wer die Predigt in St. Canisius um 11 Uhr verpasst hat, kann sie jeweils 18 Uhr in der Abendmesse in St. Karl-Borromäus nochmal anhören.
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Dass gerade „Sommerpause“ ist, merkt auch Erzbischof Koch in seinem aktuellen Radiowort an (am Samstag, 8:40 Uhr auf rbb 88.8) und blickt dennoch bereits auf die Berlin-Wahl im September. Denn seiner Meinung nach fehlt es im Politikbetrieb nicht an Kompetenz, sondern an Sinn; die Frage, wozu das alles dient? Er empfiehlt: „Vielleicht ist diese Sommerpause deshalb mehr als Erholung. Sie ist eine Chance, still zu werden, bevor es wieder laut wird – und sich neu zu fragen, wozu wir eigentlich da sind. Das wünsche ich allen, die Verantwortung tragen.“ Ein erholsames Wochenende und einen gesegneten Sonntag wünscht Ihr Johannes Rogge
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