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mit der hl. Hedwig haben wir eine Bistumspatronin, die uns mit ihrem Lebensentwurf begeistert und gleichzeitig herausfordert. Ihr Einsatz, ihre Hinwendung zu den Armen ist vielfach belegt. Heute feiern wir ihren Gedenktag.

In vielen unserer Pfarreien sind ebenfalls die Nöte und Sorgen der Menschen im Blick. Besonders mit den Diakonen und den Sozialarbeiter:innen, die in den pastoralen Teams mitarbeiten, wird diese Perspektive geschärft. Lesen Sie in dieser Ausgabe, wer unterstützt wird und wie auch Sie dazu beitragen können, im Einzelfall soziale und wirtschaftliche Notlagen zu mildern. Außerdem finden Sie Beispiele, wie kreativ Orte und Gelegenheiten für Gemeinschaft geschaffen werden, wie z.B. der „Ein-Topf für alle“ in Reinickendorf oder „Essen ist fertig“ in Neukölln. Solche oft mit viel Ehrenamt getragenen Initiativen - ganz im Sinne der hl. Hedwig - geben ein Beispiel und regen zum „Abkupfern“ an. Danke!

Mit dem Herbst kommen die dunklen Tage. Das muss uns nicht bedrücken, sondern kann uns ermutigen, Licht für andere zu sein, unsere Verantwortung wahrzunehmen. Jede und jeder in der Weise, wie wir es vermögen. Dazu kann uns der Segen von Cäcilia Montag stärken.
Uta Bolze, Foto: Wetzler

Hilfe, die ankommt:

"Geben-Gibt-Fonds"

Klaudia Wildner-Schipek

Einer obdachlosen Frau konnten über den Hilfsfonds eine neue Brille und ein Ersatzhandy besorgt werden. Beide waren bei einem Sturz kaputtgegangen. Eine kleine Hilfe, die doch von so großer Bedeutung ist, um wieder am Leben teilzuhaben.

 
Olivia

Eine alleinerziehende Mutter, die selbst schwer erkrankt ist, hatte keine finanziellen Möglichkeiten, um mit ihren beiden Schulkindern in den Sommerferien eine besondere Ferienaktion zu unternehmen. Mit Unterstützung aus dem Hilfsfonds konnten alle zusammen einen unbeschwerten Tag im Zoo verbringen.

 
Katzen-Maske

Ein psychisch erkrankter Mann konnte über längere Zeit seine Post nicht öffnen. Das führte zu einer angedrohten Stromabstellung. Die  Sozialarbeiterin einer Caritas Beratungsstelle organisierte über den Hilfsfonds eine finanzielle Unterstützung, um das abzuwenden.

 
Geben gibt!
Über einen Fonds unterstützt das Erzbistum Berlin schnell und unkompliziert Menschen, die in einer akuten Notlage sind. Das geschieht in der Regel über Sozialarbeiter:innen in den verschiedenen kirchlichen Beratungsstellen. So gibt es nicht nur Geld, sondern ebenso ein gutes Wort und weitergehende Beratung und Begleitung. Mit Ihrer Spende schenken Sie Menschen in Not ein Stück Würde und Perspektive. Das ist weit mehr, als nur materielle Hilfe. Vielen Dank!
Spenden Sie jetzt _
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Hedwig helfen

Die Sankt Hedwigs-Kathedrale ist Mittelpunkt des lebendigen Glaubenslebens im Erzbistum Berlin. Sie lockt auch außerhalb der Gottesdienste zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und lädt ein zu Besichtigung und Gebet. Um das Haus als Anziehungspunkt erhalten zu können, gibt es die jährliche Sankt Hedwigs-Kollekte - Sie können natürlich gern auch online spenden!

Zur Spendenmöglichkeit _
Ehrenamt beim Jesuiten-Flüchtlingsdienst

Ein Topf für Alle

"Herzlich möchten wir - die evangelische und katholische Kirche in Tegel- Süd - die Menschen hier einmal im Monat zu einem gemeinsamen und selbstgemachten Eintopf einladen. Anknüpfend an das bereits bestehende Projekt „Laib & Seele“ wollen wir mit Ihnen in gemeinschaftlicher Atmosphäre uns selbst bekochen und uns kennenlernen. Dazu treffen wir uns jeden ersten Montag im Monat, beginnen mit der Zubereitung der Lebensmittel und essen gemeinsam. Anschließend gibt es einen informativen oder kulturellen Impuls. Die Teilnahme ist offen für alle Menschen und ist vollständig kostenlos. Damit das Projekt gut gelingen kann, freuen wir uns über Lebensmittelspenden und Ihre tatkräftige Unterstützung bei der Zubereitung." 

Sie möchten helfen? Nehmen Sie gern direkt Kontakt auf zum Sozialarbeiter der Pfarrei, Franz-Joseph Wohlleben. 


E-Mail senden_
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Unaufdringliche Seelsorge

„An drei Standorten bieten wir soziale Projekte an“, erzählt Agnes-Maria Streich, die Sozialarbeiterin der Pfarrei Heilige Drei Könige mit ihren insgesamt fünf Kirchen in Neukölln. Neben der Essensausgabe betreibt die Pfarrei im Winter auch eine Wärmestube in St. Richard sowie einen Winterspielplatz in St. Clara und bietet in St. Christophorus Kirchenasyl an. „Unser Motto ist: Bedürftige helfen Bedürftigen“, sagt Frau Streich. Aber klar ist auch: Ohne ehrenamtliche Unterstützung geht es nicht!

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Mit Kirche gestalten

In der nächsten Woche erreichen Sie voraussichtlich die Wahlunterlagen für die Gremienwahlen 2026, die in fast allen Pfarreien des Erzbistums Berlin stattfinden werden. Nutzen Sie Ihre Stimme und gestalten Sie Kirche mit! Und tun Sie das gern direkt digital - das ist der schnellste Weg.

Mehr Infos_
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"Unbekanntes Unbehagen" heißt ein Escape Room, der in der Nikolaikirche Oranienburg Station gemacht hat. In der fiktiven Republik Fremdistan erleben Gruppen Kontrollen in unbekannter Sprache, Druck und karge Unterkünfte – angeleitet von Menschen mit eigener Fluchterfahrung.   zum Film_
Am 5. September hat die 2. "Abkupfern erwünscht"-Veranstaltung stattgefunden. Hier finden Sie eine Bildergalerie und die Zusammenfassung des Tages vom Poetry-Slammer Lars Ruppel. 
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Durchblick statt Förderdschungel

Sie möchten Fördermittel für Ihre Projekte einwerben, wissen aber nicht genau, wo Sie anfangen sollen? Damit sind Sie nicht allein. Viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte in Kirche und Caritas stehen vor genau dieser Frage. Deshalb richtet sich das Nordostdeutsche Fördermittelforum diesmal ganz bewusst an Neueinsteiger:innen und alle, die ihr Wissen auffrischen möchten. Am Mittwoch, 18. November 2026, 12:00 – 13:30 Uhr digital.

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Mitgestalten. Voranbringen. Verbinden.

In der nächsten Sprechstunde für Pfarreien am Donnerstag, 5. November 2026, 19:30 Uhr steht das Thema "Verkündigung" auf dem Programm. Wie immer digital und mit Zeit zum gemeinsamen Austausch. Wir freuen uns auf Sie! Und wenn Sie Themenwünsche haben für die "Happy Hour" im Jahr 2027, melden Sie sich gern bei mir per Mail_!

Jetzt anmelden_
Sebastian Schwertfeger

Segen der Verantwortung

 

Sei gesegnet mit einem wachen Blick für das, was ans Licht kommt, wo deine Sichtweise gebraucht wird und du einen Unterschied machen kannst.

Sei gesegnet mit einem offenen Ohr für das, was gesagt wird, wo dein Verstand gefragt ist und du einen Unterschied machen kannst.

Sei gesegnet mit dem richtigen Riecher für das, was in der Luft liegt, wo deine Intuition andere leiten kann und du einen Unterschied machen kannst.

Sei gesegnet mit klaren Worten für das, was gesagt werden muss, wo deine Ehrlichkeit andere ermutigt und du einen Unterschied machen kannst.

Sei gesegnet mit einer helfenden Hand für das, was zu tun ist, wo dein Zutun Anderen Möglichkeiten eröffnet und du einen Unterschied machen kannst.

Sei gesegnet mit einer dicken Haut für das, was ungefiltert bei dir landet, wo deine Besonnenheit helfen kann und du einen Unterschied machen kannst.

Und sei gesegnet mit einem liebenden Herzen für all das, was nicht offensichtlich ist, wo dein Dasein, dein Mitfühlen einen Unterschied machen kann.

Amen.

Cäcila Montag
Leiterin der Stabsstelle Seelsorge, Spiritualität und Ethik bei der Caritas Berlin

Ps:
Kennen Sie schon die Ergebnisse der Ehrenamtsumfrage, an der sich rund 600 Personen aus dem Erzbistum Berlin beteiligt haben? Hier können Sie blättern_
Miteinander

Miteinander

zur Bernhard-Lichtenberg-Wallfahrt in die Sankt Hedwigs-Kathedrale am 5. November 2026.

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In Verbindung

In Verbindung

mit Menschen in Not. Hier finden Sie eine Auswahl von Projekten, die mir besonders am Herzen liegen.

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