Quellwasser Newsletter 3/26
"Quellwasser, welch vielversprechender Klang dieses Wort hat".
Doch wenn Bäume ihre Blätter abwerfen. Das Futter für Tiere knapp wird. Die Ernte ausfällt und der Boden austrocknet. Dann betete man zum Heiligen Josef.
So geschehen im Jahre 1921 und in der kleinen Chronik „Der Predigerhof“ nachzulesen.
Schwester Elisabeth Klausener berichtete: „Eine Schwierigkeit zeigte sich, als im Sommer 1921 eine grosse Trockenheit entstand und man im ganzen Haus keinen Tropfen Wasser mehr hatte. Die gefassten Quellen waren vertrocknet, es galt neue, tiefere zu suchen. Das Vieh wurde erst noch im Wald zu einem Tümpel geführt, als aber auch dieser ausgetrocknet war, holte man das Wasser in grossen Fässern in Basel und Bottmingen, was keine Kleinigkeit war.“
Heute, 105 Jahre später, der Hitzesommer ist noch in Erinnerung, ist das Wasser wieder knapp. Kein Regen in Sicht. Und die Prognosen für die kommenden Jahre versprechen nichts Gutes.
Wie begegnen wir künftig solchen Situationen?
Wir versuchen auf dem Predigerhof längerfristig das Dachwasser von allen Dächern zu sammeln, sei es in der bereits vorhandenen Zisterne oder in einer neuen Fassung. Im Falle einer Zuspitzung der Wasserknappheit besteht die Option, den 1921 gebohrten Brunnen wieder in Betrieb zu nehmen. Der lange ungenutzte Brunnen im Keller des Predigerhofs könnte damit erneut an Bedeutung gewinnen, sofern das Grundwasser weiterhin vorhanden ist. Und als Zukunftsperspektive wäre eine Aufteilung in Trinkwasser und Brauchwasser vorstellbar.
Herzlich
Daniel Siegenthaler
Geschäftsführer Predigerhof AG
Mach mit!
Hilf mit bei der Umgebungsgestaltung.
Am Samstag 24. Oktober: werden auf der Nordseite bei den Parkplätzen, Pflanzbeete zusammen mit Barbara Buser vorbereitet.(Anmeldung bis 2. Oktober an b.buser@insitu.ch)
Mitarbeitende werden vor Ort verpflegt.
Am Samstag 31. Oktober: werden zusammen mit Jürg Stöcklin die Sträucher und Stauden gepflanzt.
(Anmeldung bis 2. Oktober an juerg.stoecklin@unibas.ch)
Mitarbeitende werden vor Ort verpflegt.
Diesen Sommer wurde die alte Ölheizung durch eine klimafreundliche Wärmepumpe ersetzt. Im Oktober sind jetzt die Umgebungsarbeiten geplant: die beiden Aussengeräte der Wärmepumpen an der Nordseite des Restaurants werden verkleidet und davor entsteht ein 1 bis 2 m breites Beet, das mit einheimischen Sträuchern und Stauden naturnah bepflanzt wird. Diese Arbeiten werden von Mitgliedern des Verwaltungsrats der Predigerhof AG geplant und hoffentlich gemeinsam mit euch durchgeführt.
Für die Erstellung der Betonfundamente, für die Holz-Verkleidung der Wärmepumpen, die Erdarbeiten und die einheimischen Sträucher und Stauden benötigen wir rund CHF 10 000.–
Pflanzengotten und -Göttis
Zur Finanzierung der Umgebungsgestaltung suchen wir deshalb Pflanzengotten und Göttis, die sich mit einem Beitrag von z.B. CHF 250.–, 500.– oder 750.– (oder einem anderen Betrag) an den Kosten beteiligen.
Spenden auf Konto:
BLBK, 4410 Liestal. IBAN: CH67 0076 9430 6350 8200 2 (Predigerhof AG, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel,
Vermerk: Stauden und Sträucher
Helfer*innen und Spender*innen werden auf Wunsch auf einer Plakette, auf der Webseite und im Newsletter verdankt.









