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                                                                  06/26
 
NEWSLETTER

Liebe Leser*innen,

in diesem Newsletter dreht sich alles rund um das Thema Nudging. 
Einfach gesagt handelt es sich dabei um kleine Impulse, die eine große Wirkung mit sich bringen. Passend dazu stellen wir euch das aktuelle IN FORM Projekt "Gesundheit auf dem Teller: Nudging-Ansätze in Kitas“ vor. Außerdem erklären Tim & Tine nochmal genau was sich hinter dem Begriff versteckt und erläutern praktische Beispiele aus dem Kita-Alltag.

Wie gewohnt teilen wir euch außerdem passende Rezepte und kreative Ideen für den Kita-Alltag mit und informieren Euch über unsere kommenden Veranstaltungen.

Freut Euch auf den vierteljährlich erscheinenden Newsletter mit krea-tiven Anregungen für Euch und die Kinder.

Alle Newsletter findet Ihr auf der Homepage der Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung Thüringen.

In dieser Ausgabe
  • Aktuelles
    • das Team der VNSKT
    • Podcast "Horch mal, wer da is(s)t!" Folge 2 ist online
    • Projektvorstellung IN FORM "Gesundheit auf dem Teller: Nudging-Ansätze in Kitas"
  • Veranstaltungsangebote 
  • Angebot: Speiseplancheck
  • Ernährungspost: Nudging – kleine Impulse, große Wirkung
  • Rezeptideen
    • Infused Water: Wasser mit Geschmack
    • Fruchtiger Frischkäse/Hüttenkäse
  • Praxisideen
    • Kresse aussäen
    • Obst- und Gemüseforscher
Aktuelles
Wer steckt eigentlich hinter der VNSKT? Mit dem Jahresbeginn gab es einige Veränderungen im Team. Seit März sind wir nun in unserer aktuellen Zusammensetzung gemeinsam für die VNSKT aktiv – höchste Zeit also für einen kurzen Überblick.
v.l.n.r.: Annkatrin Bächle, Annika Etzel, Beatrice Schletzke, Irina Platz, Johanna Koch
Neue Podcastfolge: „Horch mal, wer da is(s)t!“

Unsere neue Podcastfolge „Jedes Kind is(s)t anders – vom Mäkel-mäuschen zum Essensentdecker“ beleuchtet, was hinter dem wählerischen Essen bei Kindern stecken kann. Gemeinsam mit der Ernäh-rungsberaterin Claudia Thienel werden die verschieden Hintergründe besprochen, die hinter dem sogenannten „picky eating“ stecken können, wie Mitarbeitende der Kitas und Eltern zu Hause damit am besten umgehen können und ab wann es ratsam ist, sich Expert:innenhilfe zu suchen.

🎧 Hier klicken und direkt reinhören!

Letzte Folge verpasst? Kein Problem – alle bisherigen Folgen stehen auf unserer Website zum Nachhören bereit.
Das neue IN FORM-Projekt „Gesundheit auf dem Teller: Nudging-Ansätze in Kitas“(NuKi)


„Das Auge isst mit“
– dieses Sprichwort kennt wohl jeder. Tatsächlich steckt dahinter ein sogenannter Nudge. Nudges sind kleine „Anstupser“, die Entscheidungen beeinflussen ohne Druck auszuüben oder Verbote aus-zusprechen. Und ansprechend an-gerichtete Speisen machen nicht nur Erwachsenen Appetit, besonders Kinder greifen lieber zu farbenfrohen und schön zubereiteten Gerichten. Sie wecken die Neugier und machen Lust aufs Probieren.
Genau solche kleinen „Anstupser“ stehen beim Projekt NuKi im Mittelpunkt und sollen Kinder bei gesunden und nachhaltigen Ernährungsentscheidungen unterstützen. 
Neugierig geworden? Auf der Projektwebsite findet ihr viele weitere Informationen zum Thema Nudging und dem Projekt NuKi.

Außerdem könnt ihr eure Kita für das Projekt anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei und die teilnehmenden Kitas erhalten zahlreiche praxisnahe Materialien. Insgesamt können 20 Kitas dabei sein. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Juli möglich.

Veranstaltungsangebote

Weitere Informationen und die Anmeldungen findet Ihr auf unserer
Veranstaltungsseite.


04. August 2026
13:30 bis 14:30 Uhr

"Gesundheit auf dem Teller: den DGE-Qualitätsstandard durchsetzen"
digitale Veranstaltung
(Schulung für Essensanbietende)


11. August 2026
15:00 bis 16:30 Uhr
"Gesundheit auf dem Teller: Nudging-Ansätze für Kitas"
digitale Veranstaltung
(Schulung für Pädagog:innen)


13. August 2026
17:30 bis 19:00 Uhr

"Sommer, Sonne, Snackvergnügen – Naschideen für warme Tage"
digital Veranstaltung
(gemeinsam Kochen)

25. August 2026
10:00 bis 12:00 Uhr
"Frühstück, Mittag, Vesper – Vollverpflegung in der Kita"
digitale Veranstaltung
(Seminar)

02. September 2026
09:30 bis 14:30 Uhr
"Fortbildung für Essensanbietende"
Präsenzveranstaltung (Erfurt)


Alternativ sind auf Anfrage individuelle Termine vor Ort möglich.

Schaut gerne regelmäßig auf unserer Website vorbei, um keine Veranstaltungen zu verpassen.
Wir freuen uns auf Euch!


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Externe Veranstaltung:

Freie Waldorfschule Eisenach/Wartburgkreis e.V. und Thürunger Ökoherz:

01. September 2026
14:00 bis 18:00 Uhr
"Bio-Verpflegung in Kita und Schule: Praxistipps für selbstkochende Einrichtungen und Zwischenverpflegung"
Präsenzveranstaltung (Eisenach)
(Workshop)

 Hier klicken für weitere Informationen und zur Anmeldung.

Ein Angebot von uns für Euch

Habt Ihr Euch schon mal gefragt:

"Entspricht unser Speiseplan eigentlich dem DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kitas?"

Wenn Ihr dies schon immer mal wissen wolltet - meldet Euch gerne. Schickt uns Euren Speiseplan zu und wir werten ihn für Euch aus.

Ganz einfach unter: qsskt@dge.de
 
Tim und Tine bringen Euch die Ernährungspost
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Heute ist ein richtig schöner, warmer Sommertag. Die Wärme bleibt auch in der Kita von Tim und Tine nicht aus. Die beiden Geschwister sitzen am Tisch in dem hellen Gemeinschaftsraum ihrer Kitagruppe und malen Bilder von ihren Lieblingstieren. Als Tim den Kopf hochhebt und nach vorne schaut, fällt sein Blick auf die Trinkstation. Da meint er auf einmal: „Ich habe Durst, ich gehe an die Trinkstation. Möchtest du mitkommen Tine?“. Da springt Tine sofort auf und ruft: „Ohja, lass uns etwas Trinken, das ist wichtig bei dem warmen Wetter!“.
kleine Impulse, große Wirkung

Die Trinkstation steht mitten im Raum, um den großen Pfeiler herum, sodass die Kinder sie gut sehen. Die Station ist ein schöner Holztisch, der genau auf der richtigen Höhe ist, damit Kinder gut daran stehen können. Es gibt sechs Stapel mit bunten Bechern und außerdem eine gelbe, eine blaue und eine rote Kanne. „In der blauen Kanne ist immer stilles Wasser“, sagt Tim ganz sicher. „In der roten Kanne ist Pfefferminztee und in der gelben Kanne Kamillentee“, ergänzt Tine ihren Bruder. „Bei dem warmen Wetter lässt Frau Sommer den Tee extra abkühlen, damit wir nicht noch mehr schwitzen“, berichtet Tine weiterhin. „Was möchtest du trinken Tim?“, fragt sie neugierig. „Ich möchte den leckeren Pfefferminztee“, ruft Tim, „und du?“ „Ich auch!“, grinst Tine.

Tim nimmt zwei Becher von dem grünen Stapel und stellt sie vor Tine. Nun nimmt Tine vorsichtig die rote Kanne in die Hand und gießt den Tee in beide Becher ein. „Ohne zu kleckern!“, ruft sie ganz stolz und mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. Tim und Tine nehmen behutsam die Becher in die Hand und trinken einen großen Schluck Pfefferminztee.

„Weißt du eigentlich, dass die Trinkstation Matsch ist?“, fragt Tine ihren Bruder. „Matsch? So wie draußen im Garten?“, fragt Tim verwirrt. „Ja, sie ist Matsch“, wiederholt Tine ganz selbstsicher. „Ich habe gestern genau gehört, wie Frau Sommer und Herr Bergmann darüber gesprochen haben." „Und was ist daran Matsch?‘“, fragt Tim seine Schwester skeptisch. Tine überlegt: „Hmm ... naja … also ...“ antwortet sie zögerlich. In diesem Moment kommt Frau Sommer auf die beiden zu und beugt sich lächelnd zu ihnen hinunter. „Na ihr zwei, ich habe gerade gehört, wie ihr euch unterhalten habt“. „Tine will mir gerade erzählen, dass die Trinkstation Matsch ist!“, meint Tim misstrauisch. „Das stimmt ja auch! Ich habe genau gehört, wie Sie das mit Herr Bergmann besprochen haben!“, entgegnet Tine zu ihrer Verteidigung und schaut dabei Frau Sommer an. Da muss Frau Sommer schmunzeln: „Fast richtig!“, lächelt sie. „Das Wort heißt Nudge, mit einem N, wie bei einem Nashorn. Es ist ein englisches Wort und bedeutet auf Deutsch so viel, wie ein kleiner Anstupser. Stutzig schaut Tim an sich herunter: „Aber mich stupst doch niemand an?“, stellt er fragend fest. Da muss Frau Sommer lachen: „Nicht so! Niemand stupst dich mit der Hand an“, antwortet sie. Ein Nudge hilft uns dabei, an etwas Gutes zu denken oder leichter eine gute Entscheidung zu treffen. „Ich weiß es!“, ruft Tine nun, „die Trinkstation stupst unsere Gedanken an. Wenn wir sie sehen, werden wir daran erinnert, etwas zu trinken.“ „Ganz genau!“, sagt Frau Sommer glücklich. „Unsere Trinkstation steht mitten im Gruppenraum, darum seht ihr sie regelmäßig. Die Becher und Getränke stehen bereit, darum könnt ihr euch jederzeit selbst etwas einschenken.“ „Und wenn wir sie angucken, aber gar nichts trinken möchten?“, fragt Tim zögerlich. „Dann macht ihr das nicht. Ihr entscheidet selbst. Die Trinkstation macht das Trinken nur einfacher“. „Das ist ja super!“, freut sich Tim.

„Gibt es denn noch mehr von diesen tollen Nudges?“, fragt er an Frau Sommer gerichtet. „Ja einige!“, antwortet sie. „Schaut euch doch mal in unserer Kita um. Gibt es noch etwas, das euch jeden Tag in die Augen fällt?“. Die Geschwisterkinder überlegen. „Hmm vielleicht unser schöner Bilderspeiseplan“, schlägt Tim vor. „Ganz bestimmt!“, ruft Tine, "den schaue ich mir jeden Morgen an!“. „Super Tim, das stimmt!“, sagt Frau Sommer strahlend, „Unser Bilder-speiseplan ist wirklich ein Nudge“. „Weil er uns ans Essen erinnert?“, fragt Tim etwas unsicher. Frau Sommer schüttelt lächelnd den Kopf. „Das zwar auch. Aber was seht ihr denn noch auf dem Speiseplan?“ „Kartoffeln, Erbsen, Möhren und einen Fisch“, zählt Tine auf. „Heute kenne ich alle Bilder. Manchmal sind da auch Lebensmittel, die ich noch nie gesehen habe.“ Zustimmend nickt Tim seiner Schwester zu. „Ja manchmal

ist das richtig schwierig!“, meint er. „Dafür freue ich mich immer ganz doll, wenn ich sehe, dass es Tomaten gibt.“ „Sehr gut, ihr habt schon ganz von allein erkannt, was unser Bilderspeiseplan bewirkt“, freut sich Frau Sommer. „Die Bilder machen neugierig und ihr könnt schon am Morgen sehen, was es zum Mittagessen gibt. Dabei kommt ihr oft miteinander ins Gespräch und erzählt, welche Lebensmittel ihr schon kennt, welche ihr besonders gerne mögt oder auch was neu für euch ist". "Nudges sind ja richtig toll", wispert Tine. "Dann halte ich ab jetzt jeden Tag Ausschau nach neuen Nudges!“, ruft sie. Tim nickt eifrig: „Ich auch!"

Am Nachmittag kommt die Mutter von Tim und Tine in die Kita, um ihre Kinder abzuholen. "Mama, weißt du eigentlich was ein Nudge ist?", fragt Tine aufgeregt. "Wir haben ganz viele davon in unserer Kita!", stimmt Tim begeistert bei. "Ach ja?", fragt ihre Mutter lächelnd. "Na dann erzählt mir doch mal auf dem Heimweg davon". "Ohja!", rufen die beiden Geschwister. „Und Frau Sommer hat dir auch noch ein Infoblatt dazu mitgegeben", sagt Tine. Hier schau mal:

 
Nudging

  • bedeutet, Menschen durch kleine Anstupser im Alltag oder durch eine bewusste Gestaltung der Umgebung zu guten Entscheidungen anzuregen, z. B. zu einer gesunden Ernährung
  • erfolgt ohne Druck und Zwang – jede Entscheidung ist freiwillig
  • ist transparent – Maßnahmen und ihre Wirkung werden offen kommuniziert

Nudging Beispiele im Kita-Alltag
  • Trinkstation
    • erinnert die Kinder an das regelmäßige Trinken
  • Bilderspeiseplan
    • durch Abbildungen von einzelnen Komponenten können Kinder bekannte Lebensmittel wiedererkennen und neue kennenlernen
    • Kinder können sich so besser vorstellen, was sie zum Mittagessen erwartet 
    • regt zu interessanten Gespächen an (Lieblingsessen, Vorfreude,..)
  •  Obst- und Gemüsesticks
    • mundgerecht geschnittenes und gut erreichbares Obst/Gemüse lädt zum Zugreifen ein
    • Obst- und Gemüsesticks eignen sich
      • als Zwischenmahlzeit
      • als erstes auf dem Tisch, bevor die weiteren Speisen der Mahlzeit serviert werden
      • als Beilage zu den Mahlzeiten
  • Kinder aktiv einbeziehen
    • Kinder sind offener gegenüber neuen Lebensmitteln und Gerichten, wenn sie bei der Speisenzubereitung mithelfen (Kresse züchten, Gemüse/Obst ernten, Teig kneten, Quark anrühren, Obst schneiden,...)
  • Gemeinsam Essen und Vorbild sein 
    • gesunde Lebensmittel mit Genuss essen
    • Neugier auf neue Speisen wecken
    • Kinder zum Probieren ermutigen, z. B. "Hmm, das schmeckt lecker. Möchtest du auch einmal probieren?" 

Quellen:

https://vnskt.de/in-form-projekt-2025-2028-nudging/
Abbildungen erstellt mit Canva AI
Unsere Empfehlungen

Infused Water: Wasser mit Geschmack

Zutaten für 8–10 Kinder:
  • 1 l (Leitungs-)Wasser
  • 100 g Obst nach Wahl, z. B. Limette, Zitrone, Orange, Apfel, Beeren, Melone, Gurke, ...
  • nach Belieben: frische Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse, Basilikum etc.

Tipp: Auch der Saft von Zitrusfrüchten oder kalter Tee kann einem Glas Wasser neuen Geschmack geben.


Zubereitung:

  • Obst waschen und so klein schneiden, dass es nicht versehentlich verschluckt werden kann (Beispiel: Heidelbeeren und Weintrauben halbieren)
  • Obststücke zusammen mit dem Wasser in eine Kanne geben
  • Wasser 2–3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, bis es den Geschmack annimmt
  • am selben Tag verbrauchen

Fruchtiger Frischkäse/Hüttenkäse

Zutaten für 10–12 Kinder:
  • 2 Stück Obst (z. B. Pfirsich, Banane)
  • 200 g Frischkäse oder Hüttenkäse (Natur)
  • 1/2–1 Scheibe Vollkornbrot pro Kind
Zubereitung:
  • Obst waschen, ggf. entkernen und klein schneiden
  • Variante 1: Obst zusammen mit Frisch- oder Hüttenkäse pürieren bzw. weiches Obst einfach mit einer Gabel zerdrücken und untermischen; mit Brot servieren
  • Variante 2: Brot mit Frisch- oder Hüttenkäse bestreichen und anschließend mit Obst belegen
Tipp: Frische Beere eignen sich ebenfalls wunderbar als Obstkomponente für das Rezept.
Natürlich kann der Frisch- bzw. Hüttenkäse auch mit Gemüse kombiniert werden. Hierfür eignen sich z. B. Tomatenstücke mit gehacktem Basilikum, Gurkenscheiben mit Kresse, kleingeschnittene Radieschen mit Schnittlauch oder geriebenem Meerettich, Kräutern und nach Belieben etwas Pfeffer und/oder Iodsalz.

Praxisideen

Passend zum Thema des Newsletters "Nudging - kleine Impulse, große Wirkung" empfehlen wir euch diese spannenden Ideen:
Idee 1: Kresse aussäen
Materialien:
  • Kressesamen 
  • Unterlage zum Pflanzen, z. B. Küchentuch/Zewa, Watte oder Erde
  • ggf. Gefäß für die Unteralge, wie eine leere Eierschale, ein Eierkarton, eine Untertasse, ein leerer Joghurtbecher, ...
  • Wasser
  • Tageslicht
Umsetzung:
  • Watte, Küchenpapier oder Erde leicht anfeuchten und bei Bedarf in das Gefäß geben
  • die Kressesamen gleichmäßig darauf verteilen
  • die Samen mit etwas Wasser besprühen oder vorsichtig gießen
  • die Samen an einen hellen Ort stellen und täglich feucht halten
  • nach etwa 5–7 Tagen ist die Kresse erntereif


Warum Kresse säen?

Wer selbst sät, pflegt und erntet, entwickelt oft eine größere Wertschätzung für Lebensmittel. Gleichzeitig fördert das Beobachten des Wachstums die Neugier und das Verständnis für die Natur. Viele Kinder sind auch deutlich probierfreudiger, wenn sie etwas selbst angebaut haben.
Außerdem ist Kresse gesund und enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Tipp: Frisch geerntete Kresse schmeckt besonders lecker auf einem Frischkäsebrot, im Kräuterquark, auf einem gekochten Ei oder als frische Zutat im Salat.

Idee 2: Obst- und Gemüseforscher

Materialien:

  • für jede „Forscherwoche“ ein anderes Obst oder Gemüse, idealerweise regional und saisonal

Umsetzung:

  • das Obst bzw. Gemüse wird von dem pädagogischen Personal vorgestellt (Name, Herkunft, ggf. Farbe, Form, besondere Merkmale, ...)
  • die Kinder dürfen das Obst bzw. Gemüse mit allen Sinnen erkunden:
    • mit den Händen ertasten
    • daran riechen
    • es genau betrachten
    • roh und/oder gekocht probieren
Wichtig:
  • Die Teilnahme und das Probieren sind jederzeit freiwillig, kein Kind wird dazu gedrängt oder gezwungen.
  • Das Obst bzw. Gemüse wird während der gesamten Woche täglich erneut vorgestellt. So haben die Kinder immer wieder die Möglichkeit, es wahrzunehmen und kennenzulernen.

Warum Obst und Gemüse erforschen?

Durch die wiederholte Begegnung wird das Lebensmittel vertrauter. Das erhöht die Akzeptanz bei Kindern und fördert die Bereitschaft, neue Obst- und Gemüsesorten zu probieren. Gleichzeitig stärkt es die Wahrnehmung für gesunde, frische Lebensmittel und unterstützt eine positive Ernährungserfahrung.

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Kontakt


Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung Thüringen
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Sektion Thüringen
Dornburger Straße 23
07743 Jena

Tel: 03641 949 745
E-Mail: vnskt@dge.de
www.vnskt.de
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