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Das Londoner Marktforschungsinstitut Circana hat im Auftrag des Handelsblatts die Preise für Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs in den sechs Ländern Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und Großbritannien untersuchen lassen. Das Ergebnis für Juni 2024: Die Deutschen müssen für einen Warenkorb aus 32 typischen Prudukten mit etwa 72 Euro am wenigsten ausgeben. In Fank-reich kostet das die Verbraucher dagegen 105 Euro, d.h. 45% mehr. Im Schnitt der sechs Länder müssen für die Produkte rund 83 Euro bezahlt werden.
Der wichtigste Grund hierfür laut Handelsblatt ist die Geiz-ist-geil-Mentalität der Verbraucher in Deutschland. Daneben hängt das mit der hiesigen großen Discounter-Dichte sowie dem heftigen Wettbewerb der großen Ketten zusammen. Aldi und Lidl haben in Deutschland im Lebensmitteleinzelhandel einen Marktanteil von mehr als 40%. Im EU-Durchschnitt kommen Discounter auf 20%, in Frankreich sind es nur 10%.
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