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Generell gehen im MINT-Bereich die Zahl der Studierenden zurück.
Neben der Bezahlung, den schwierigen Bedingungen in einigen Berufen wie der Pflege oder den unattraktiven Arbeitszeiten z.B. in der Gastronomie, spielt beim hohen Fachkräftemangel in Deutschland aber auch die Teilzeitbeschäftigung ein Rolle. Die Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen betrug im Jahr 2023 hierzulande durchschnittlich 35,1 Stunden, der EU-Durchschnitt liegt bei 37,4 Stunden. Wir haben die dritthöchste Teilzeitquote in der EU mit 28,5% (EU-Durchschnitt 17,1%, Quelle: Destatis).
Ein weiterer Aspekt ist das immer höher werdende Eintrittsalter in die Berufstätigkeit. Mitte der 2000er Jahre absolvierten rund 45 Prozent der 20- bis 24-Jährigen eine Ausbildung, ein Studium oder ein vergleichbares Bildungsprogramm. Rund zehn Jahre später waren es bereits 54 Prozent. Und die Relation hat sich stark zu Studierenden mit 2,9 Mio. im Jahr 2023 zu nur noch 1,2 Mio. Auszubildenden verschoben.
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